Umstrittener Laden „Tønsberg“ muss schließen

Zwei Monate nach seiner Eröffnung wird das Geschäft „Tønsberg“ am Brüderweg von der Stadt Dortmund geschlossen. Grund dafür seien nach Angaben der Stadt mangelnde Brandschutzvorkehrungen. Der Laden sorgt seit der Eröffnung für zahlreiche Proteste, da er Bekleidung der rechtsextremen Marke Thor Steinar anbietet.

Am Dienstag hat die Stadt Dortmund im Rahmen einer Ortsbesichtigung Tønsberg überprüft. Dabei wurden Brandschutzmängel und ein erheblicher Mangel an Rettungswegen festgestellt. Daraufhin wurde die Anlage im Wege des Sofortvollzuges geschlossen und versiegelt, teilt die Stadt auf ihrer Homepage mit.

Bereits am 9. Oktober hatte die Stadt dem Besitzer des Ladens die Nutzung untersagt, weil für das Ladenlokal keine Baugenehmigung vorliegt. Darauf folgte die Androhung eines Zwangsgeldes in Höhe von 5000 Euro, worauf der Mieter bis zum 11. November hätte reagieren müssen.

Aber nicht nur aus baurechtlichen Gründen gehe die Stadt Dortmund gegen das Lokal vor, sondern auch vom Grundsatz her solle ein solches Geschäft nicht in der Stadt existieren, verdeutlicht ein Sprecher der Stadt gegenüber der WAZ: „Wir wollen keinen Antisemitismus und wollen auch nicht, dass er hier verbreitet wird“.

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