Proteste in Hongkong eskalieren weiter

Bei den gewaltsamen Auseinandersetzungen in Hongkong ist auf dem Universitätscampus der Polytechnischen Universität ein Feuer ausgebrochen. Die seit mehr als fünf Monaten protestierenden Aktivistinnen und Aktivisten wollen den Druck auf die Regierung in Hongkong weiter erhöhen, da die meisten ihrer Forderungen bisher abgelehnt wurden. Während die Polizei mit Pfeil und Bogen sowie Molotowcocktails und Brandbomben angegriffen wird, geht diese mit Tränengas und einem hautreizenden Wirkstoff gegen die Aktivistinnen und Aktivisten vor. Die Polizei droht außerdem mit dem Einsatz scharfer Munition. Aktueller Schauplatz ist die Polytechnische Universität, in welcher sich hunderte Studierende verschanzen.

Das von der Regierung verhängte Vermummungsverbot ist nun vom Obersten Gerichtshof in Hongkong als verfassungswidrig eingestuft worden. „Die Beschränkungen, die das Verbot für die Grundrechte impliziert, gehen weiter als notwendig“, bestätigen die Richterinnen und Richter in der chinesischen Sonderverwaltungszone.

 

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