Bundesregierung will Deutsche aus Wuhan einfliegen

Die Bundesregierung kann jetzt Deutsche aus Wuhan einfliegen. Damit sich das Virus nicht hierzulande ausbreitet, ist schon vorgesorgt.

Die Luftwaffe hat die Zustimmung erhalten, etwa 90 Deutsche aus der vom Coronavirus am stärksten betroffenen chinesischen Provinz Hubei auszufliegen. Mit am Bord sollen auch 40 weitere Personen mit anderen Staatsangehörigkeiten sein. Ein Flugzeug ist heute Vormittag (31.01) von Köln-Wahn aus gestartet. Außenminister Heiko Maas (SPD) sagt, es gebe keine Anzeichen dafür, dass Menschen an Bord des Flugzeuges mit dem Coronavirus infiziert seien.

Bereits morgen soll nach Angaben der Bundesregierung das Flugzeug die Heimreise antreten. In Deutschland soll das Rettungsflugzeug dann am Frankfurter Flughafen landen. Von dort sollen sie zunächst zum medizinischen Zentrum Medical Assessment Center gebracht werden, wie der Leiter der Behörde, René Gottschalk sagt. Gegenüber dem Sender HR-Info sagte er am Freitagmorgen, dass dort mögliche Kontaktpersonen erfasst werden sollen. Danach werden die Passagiere in eine Quarantänestation gebracht, die sich im südpfälzischen Germersheim befindet.

Falls einer der Passagiere Symptome des Coronavirus zeigt, wird dieser in die Uniklinik in Frankfurt gebracht, sagte Gottschalk. Alle anderen Passagiere werden voraussichtlich 12 bis 13 Tage in Quarantäne bleiben, da die maximale Inkubationszeit 14 Tage betrage. Die Zeit des Fluges wird von der Quarantäne abgezogen.

Mehr von Daniel Böhne

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