Bundesliga-Start ab 9. Mai möglich

Nach einer mehrwöchigen Pause könnte die Fußball-Bundesliga am 9. Mai wieder starten. Das haben Bayerns Ministerpräsident Söder und NRW-Ministerpräsident Laschet in einem Gespräch mit „Bild-TV“ angedeutet.

Der 9. Mai sei „ein denkbarer Termin, wo man starten könnte“, sagte Laschet im Hinblick auf Spiele ohne Zuschauer. Söder betonte zwar, man dürfe jetzt „nicht überdrehen oder leichtfertig“ werden, lobte aber das von der Liga vorgelegte Hygienekonzept. Dadurch gebe es „eine gute Chance für Geisterspiele“.

Die Deutsche Fußball-Liga (DFL) arbeitet momentan mit einer Task Force daran, Hygiene- und Medizinmaßnahmen auf die Beine zu stellen. „Das sind positive Signale, die ausgesendet wurden. Das gibt beiden Ligen eine wichtige Perspektive“, sagte DFL-Geschäftsführer Christian Seifert dem „Spiegel“. Am Donnerstag (23. April) will die DFL beraten, wie der Spielbetrieb konkret weitergehen soll. Eine Maßnahme sollen regelmäßige Corona-Tests unter den Spielern und Trainern sein.

Vorstoß fährt Lob wie Kritik ein

BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke hat mit Erleichterung auf die Signale aus der Politik reagiert. „Der Fußball nimmt keine Sonderrolle ein. Bei den Autobauern rollen die Bänder, auf Baustellen wird gearbeitet, Friseure öffnen bald, andere Geschäfte ebenfalls. Wir gehen in der Bundesliga unserer Arbeit nach, das ist ja kein Hobby, sondern Beruf“, sagte Watzke am Montag (20. April).

Es gibt jedoch auch Kritik an dem Vorstoß. SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach schrieb auf Twitter, die Bundesliga würde „mehrere zehntausend Tests verbrauchen, die in Pflegeeinrichtungen und Schulen fehlen“. Fantreffen – auch außerhalb des Stadions – würden Infektionsketten auslösen.

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