Neues Nahverkehrskonzept im Ruhrgebiet soll einige Vorteile bieten

Das neue Nahverkehrskonzept für das Ruhrgebiet mit dem Titel „1 Metropole, 11 Kommunen, 12 Unternehmen“ wurde am Donnerstag (28. Mai) in Bochum unterschrieben. Die Oberbürgermeister und die Landräte des Ruhrgebiets haben zusammen mit den Nahverkehrsunternehmen und dem Regionalverband Ruhr den neuen 11-Punkte-Plan erarbeitet.

Die bereits bestehende „Kooperation östliches Ruhrgebiet“ soll auf das ganze Ruhrgebiet, also zu einer „Kooperation Metropole Ruhr“ ausgeweitet werden. Das heißt, alle 12 Verkehrsunternehmen des Ruhrgebiets werden zusammenarbeiten. So soll das Nahverkehrsangebot pünktlicher und zuverlässiger werden. Ein Aspekt des 11-Punkte-Plans ist das Einführen einer gemeinsamen App, in der alle Angebote der Verkehrsbetriebe gebündelt abrufbar sind.  Außerdem soll es einen einfachen Tarif geben, der aus zwei kostengünstigen Preisstufen und einem entfernungsabhängigen Tarif besteht. Auch der Umweltschutz spielt im neuen 11-Punkte-Plan eine Rolle: Durch den Ausbau von Elektro- und Wasserstoffbussen soll der Nahverkehr umweltschonender werden.

Bis das neue Nahverkehrskonzept umgesetzt werden kann, brauchen die Verkehrsplaner allerdings noch bis mindestens 2023 Zeit. Denn die Taktungen, Tarife und die einzelnen Fahrpläne müssen aufeinander abgestimmt werden. Allein können die Städte und die Unternehmen viele der elf Punkte nicht umsetzen. Deshalb fordern die Oberbürgermeister und Landräte finanzielle Unterstützung von Land und Bund.

 

 

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