Semesterbeginn: Zehn Tipps, wie’s klappt

So sieht es bei euch hoffentlich nicht aus: Die Playstation ist im Vordergrund und Zoom nur an der Seite. Wiz zeigen euch, wie man es besser machen kann und was man sonst noch dieses Semester machen sollte. Die zehn Tipps für ein erfolgreiches Online-Semester für Erstis und alle, die noch eine Auffrischung brauchen.

1. Stundeplan und Hausaufgabenheft anlegen

Auch wenn es vielleicht ein bisschen nach Grundschule klingt: Macht euch einen Stundenplan und am besten noch ein Hausaufgabenheft (ob handschriftlich oder digital ist dabei egal). Besonders im digitalen Studium verliert man schnell mal den Überblick, welche Zoom-Sitzung wann stattfindet und wann die Abgaben fällig sind. Noch ein kleiner Tipp: Vorbereitungszeit und regelmäßig anfallende Hausaufgaben sofort mit in den Stundenplan schreiben. So räumt man eher Zeit für diese ein und vergisst sie nicht.

2. Täglich Mails und Moodle checken

Von der Uni kommen immer wieder neue Nachrichten. Besonders in Corona-Zeiten ändern sich die Infos und Maßnahmen zum Verhalten fast stündlich. Deshalb solltet ihr eure Mails immer im Blick behalten. Am besten könnt ihr die Uni-Mail mit dem E-Mail-Postfach eurer Wahl verknüpfen.

Wie man sein Postfach kombinieren kann
Das ITMC hat eine Anleitung zum Verknüpfen der Postfächer. Man kann mit den Daten die Mails aber auch einfach auf seinem Handy empfangen. Bei Problemen helfen auch die FAQs weiter.

3. Hochschulsport machen

Der Hochschulsport findet momentan nur über Zoom statt. Trotzdem kann man dort einige Leute kennenlernen. Es gibt zum Beispiel Yoga, Bodyforming und Hip-Hop. Diese Woche könnt ihr das Sportangebot noch kostenlos ausprobieren, ab dem 9. November braucht ihr dafür eine Sportkarte.

Hier geht es zum Hochschulsport
Das Online-Sportangebot ist auf der Webseite des Hochschulsports einzusehen.

Eine Sportkarte kostet für Studierende 15 Euro.

4. Sobald es wieder geht: Die Uni alleine erkunden

Jetzt sollen sich nur Studierende an der Uni aufhalten, wenn es für das Studium nötig ist, doch dies ändert sich hoffentlich bald wieder. Ihr hattet keine O-Woche in Präsenz, wollt aber trotzdem wissen, wo was an der Uni ist? Ihr könnt zwar nicht in die Gebäude, aber sich einen groben Überblick zu verschaffen, kann nicht schaden. Es gibt einen Tisch mit 3D-Karte vor dem Mathetower. Man kann dort auf die einzelnen Gebäude drücken und eine Stimme verrät, was da zu finden ist. Bevor man sich verläuft, kann man übrigens besser die Karte in der TU-App anschauen. Auch ein Besuch der Mensen lohnt sich zum Beispiel für einen Galerie-Burger. Mensaessen to go ist zwar nicht dasselbe, aber immerhin etwas.

5. Essen nicht vergessen

Mit einem Kaffee oder Tee neben dem Bildschirm und einem kleinen Snack für zwischendurch werden lange Zoom-Sitzungen gleich viel erträglicher. Vielleicht solltet ihr dabei nicht immer nur auf Schokolade setzen, ein Apfel tut es meistens auch. Auch vor den Vorlesungen etwas zu essen kann helfen. Nichts ist bitterer als hungrig zwei Meter neben der Küche zu sitzen.

6.  Kein weiches Büro

Ihr solltet euch auf keinen Fall bei einer Zoom-Vorlesung ins Bett legen. Sobald es schön warm und kuschelig ist, passt man gleich viel weniger auf. Mitschreiben kann man im Bett auch nicht besonders gut. Außerdem schläft es sich im Bett immer noch am besten, auch während der Vorlesungen und auch, wenn ihr es euch fest anders vornehmt. Besser ihr setzt euch direkt an den Schreibtisch, den Esstisch oder zur Not auf den Boden.

7. Kamera an!

Niemand schaut gerne beim Reden nur auf einen schwarzen Bildschirm, auch eure Lehrenden nicht. Bei laufender Kamera ist sowieso die Konzentration besser. Häufig braucht es nur einen Anfang und der Rest zieht nach. Also: Mut zur Kamera. Dann liegt auch nicht so schnell das Handy in der Hand und man schaut auf Instagram und Co., was gerade dort los ist. Eure Kommiliton*innen und vielleicht zukünftigen Freund*innen seht ihr dann auch in den Online-Vorlesungen.

8. Spieleabende über Zoom veranstalten

Wenn ihr schon einige andere Studierende kennengelernt habt, könntet ihr einen Online-Spieleabend machen. Das geht auch mit einem Aufruf in der Ersti-Whatsapp-Gruppe, denn viele andere Erstsemester kennen auch noch niemanden. Die Auswahl an Brett- oder Kartenspielen, die es auch online gibt, ist groß. Versucht es doch mal mit Codenames oder Cards Against Humanity. Besonders beliebt sind bei vielen gerade auch auf Online zugeschnittene Gruppenspiele wie Among Us oder Skribbl.io.

9. Dortmund erkunden

Wenn ihr es schon habt, solltet ihr auch das meiste aus eurem Semesterticket herausholen. Gönnt euch mal eine Pause vom Schreibtisch und schlendert mit Maske über den Westenhellweg, die Einkaufsstraße in der Innenstadt oder durch einen von Dortmunds vielen Parks. In denen kann man auch bei kaltem Wetter und einer Pandemie spazieren gehen. Zudem solltet ihr ausnutzen, dass die S-Bahn momentan meistens pünktlich kommt (gewöhnt euch nicht daran).

Dortmunds Parkanlagen
So viele Parks gibt es in Dortmund. Bei Studierenden besonders beliebt sind der Westpark und der Tremoniapark zum Treffen und herumsitzen und der Rombergpark mit botanischem Garten und Zoo. Der Westfalenpark ist der größte Park in Dortmund und die Heimat des Fernsehturms Florian, kostet aber 2 Euro Eintritt.

10. Zoomen, was das Zeug hält

Klar, wenn alle Vorlesungen über Zoom laufen, man seine Abgaben online machen muss und alles über Mail und Moodle läuft, hat man irgendwann keinen Bock mehr. Aber: Mit den alten Freund*innen zu Hause, den neuen Kommiliton*innen und allen anderen ist es nun mal eine gute Möglichkeit, in Kontakt zu bleiben. Man kann eine Runde quatschen und sich besser kennenlernen, sich gemeinsam zur Produktivität zwingen oder einfach mal zusammen ein Bierchen trinken.

 

Teaser- und Beitragsbilder: Nele Aumann

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