Studie: Immer mehr junge Menschen bekommen Fake News

Drei Viertel der Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Deutschland sind regelmäßig mit Falschmeldungen konfrontiert. Das zeigt eine Studie der Vodafon-Stiftung (09.12.). Junge Menschen fordern jetzt mehr Aufklärung.

Laut der Umfrage stoßen 76 Prozent der 14- bis 24-Jährigen mindestens einmal pro Woche auf Internetseiten oder in sozialen Medien auf Falschnachrichten. 50 Prozent mehr als in den vergangenen zwei Jahren. Zudem ist die Zahl derjenigen, die mehrmals täglich Fake News erhalten, seit dem vorigen Jahr von 12 auf 21 Prozent gestiegen. Besonders über die Corona-Pandemie kursieren laut der Studie immer mehr Falschmeldungen.

Viele der Befragten haben Schwierigkeiten, glaubwürdige von unglaubwürdigen Informationen zu unterscheiden. 85 Prozent fordern daher, das Thema Desinformationen verpflichtend in den Schule zu behandeln. Die Studie zeigt, dass es besonders Menschen mit geringer Bildung schwerer fällt, Falschmeldungen zu erkennen.

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