Krisentreffen in französischen Calais im Kampf gegen Schleuser

Bei einem Krisentreffen im französischen Calais am Sonntag (28.11) haben einige EU-Staaten beschlossen, härter gegen Schleuser an der französischen Grenze vorzugehen. Grund dafür ist ein Bootsunglück am Ärmelkanal, bei dem 27 Menschen umkamen.

Frankreich, Belgien, die Niederlande und Deutschland haben ein härteres Vorgehen gegen Schleuser vereinbart. Großbritannien wurde hingegen von Frankreich explizit von dem Treffen ausgeladen, da der britische Premierminister Boris Johnson ein Abkommen zur Rücknahme von Migranten gefordert hatte.

Frankreichs Innenminister Gérald Darmanin forderte trotz Großbritanniens Abwesenheit die Erschaffung von legalen Migrationswegen über der Ärmelkanal. Obendrein müsse dort die illegale Beschäftigung von Immigranten erschwert werden, meint Darmanin.

Es wurde unter anderen beschlossen, dass ein Flugzeug der EU Grenzschutzagentur Frontex die Küsten nun genauer überwachen soll. Dies soll ab dem 1. Dezember geschehen. Auch die französische Polizei soll ihre Kontrollen ausweiten, um mehr Leben zu retten.

Die Innenminister von Frankreich und Großbritannien wollen sich noch einmal persönlich beraten, wie man die Situation lösen kann.

 

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