Dortmund wird bis 2035 klimaneutral – Beschluss der Ratssitzung

Schon zehn Jahre früher als geplant soll Dortmund bis zum Jahr 2035 klimaneutral werden. So hat die Mehrheit bei der Ratssitzung der Stadt am Donnerstag (16.12.) entschieden. Der Stadtrat hat unter anderem über Schritte zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels beraten.

Mindestens 20 Prozent von Dortmunds Fläche soll bis 2030 ökologisch bewirtschaftet werden. Städtische Flächen sollen günstiger von Landwirt*innen gepachtet werden können als andere, die nicht speziell für die Landwirtschaft vorgesehen sind. Durch finanzielle Anreize soll außerdem zu einer nachhaltigeren Bewirtschaftung verholfen werden. Die Vorhaben sind Teil des Handlungsprogramms Klima-Luft 2030, das Luftqualität, Landwirtschaft und Ernährung umfasst.

Neben diesen Vorhaben hat der Dortmunder Rat beschlossen, die Müllgebühren um fast fünf Prozent anzuheben. Gründe dafür sind: ein Rückgang der Preise für Altpapier und deshalb weniger Einnahmen beim Recycling, Reparaturen an Recycling-Höfen und eine erhöhte Müllproduktion bei mangelnder Mülltrennung.

Die Stadt Dortmund plant außerdem den Neubau von fünf Haltestellen entlang der B1: Kohlgartenstraße, Voßkuhle, Lübkestraße, Max-Eyth-Straße und Stadtkrone Ost. Die Haltestellen sollen komplett barrierefrei und eu gestaltet werden. Der Umbau wird rund 32 Millionen Euro kosten.

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