Politiker*innen bleiben Eröffnung der Olympischen Winterspiele fern

In Peking werden am Freitag (04.02.) die 24. Olympischen Winterspiele eröffnet. Während Politiker*innen aus Ländern wie Deutschland, Großbritannien, USA und Australien der Eröffnungsfeier fernbleiben, nehmen Vertreter*innen aus autoritär regierten Ländern – wie der russische Präsident Putin teil.

Die 24. Olympischen Winterspiele werden am Freitag in Peking eröffnet. Bei der Veranstaltung wird viel politische Propaganda erwartet, der Sport nimmt dabei fast eine Nebenrolle ein. Während Staatschefs der autokratisch regierten Länder bei der Veranstaltung erwartet werden, bleiben Vertreter*innen vieler westlicher Staaten der Veranstaltung fern. Bundeskanzler Scholz (SPD) machte deutlich, dass er „keine Reisepläne“ für Peking hege. Auch Bundesaußenministerin Anna-Lena Baerbock (Grüne)  und die für Sport zuständige Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) sagten ab. Beide gaben an, aus „persönlichen Gründen“ der Veranstaltung fern zu bleiben.

China wird als Ausrichter der Spiele für mangelnde Pressefreiheit sowie zahlreiche Menschenrechtsverletzungen an der muslimischen Volksgruppe der Uiguren in der Provinz Xinjiang und im Umgang mit Tibet oder Hongkong kritisiert. Wegen der Vergabe steht auch das internationale Olympische Komitee in der Kritik.
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Mehr von Conrad Fröhlich
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