Dortmund: Verletzte bei Demonstrationen zum 1. Mai

In ganz Deutschland haben am 1. Mai verschiedene Gruppierungen zu Demonstrationen aufgerufen. Auch in Dortmund waren neben dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) Neonazis, die Antifa und anarchistische Verbände auf den Straßen unterwegs. Nach Angaben der Polizei kam es auch zu Ausschreitungen und Verletzten. 

In Dortmund fanden am Sonntag (01.05.2022) zahlreiche Demonstrationen zum ersten Mai statt. Die Kundgebung der 220 Neonazis wurde auf der Strecke Richtung Dortmund-Dorstfeld von deutlichem und lautstarken Gegenprotest begleitet. Im Bereich der Hüttemannstraße wurde eine polizeiliche Absperrung von Teilnehmenden des Gegenprotests durchbrochen. Daraufhin setzten die Polizist*innen Pfefferspray und Schlagstöcke ein. Auf beiden Seiten wurden Menschen verletzt. Die genauen Umstände sollen nun aufgearbeitet werden. Von den 350 Gegendemonstrationen*innen wurden zwei Personen in Gewahrsam genommen. Eine Sprecherin der „Autonomen Antifa 170“ beklagte Polizeigewalt.

Ein Beitrag von
Mehr von Moritz Howe
KURT – Das Magazin: Hungerstreik fürs Klima, Depressionen – Therapie mit Eseln
Junge Aktivist*innen demonstrieren in Berlin für strengere Maßnahmen beim Klimaschutz. Dabei setzen...
Mehr
Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.