Kindesmissbrauch in NRW: Große bundesweite Ermittlung

Ein Mann aus NRW soll über mehrere Jahre Kinder missbraucht und kinderpornografische Bilder und Videos gesammelt haben. Jetzt ermittelt die Polizei bundesweit in einem großen Kindesmissbrauchskomplex gegen mehr als 70 Tatverdächtige. Zur Aufklärung hat die Polizei eine Sondereinheit gegründet. 

Anlass für die Ermittlungen hat der Fall eines 44-Jährigen aus Wermelskirchen in NRW gegeben, welcher als Babysitter im Raum Köln, seit 2005, zwölf Kinder missbraucht haben soll. Zudem habe er kinderpornografische Bilder und Videos mit weiteren Männern getauscht. Der Mann habe seine Taten weitgehend eingeräumt. Laut der Ermittler haben die Eltern der Kinder in keinem Fall Verdacht geschöpft. Die Vielzahl der Verdächtigen sei zwischen 26 und 45 Jahre alt.

Nach Angaben der Ermittler habe dieser Missbrauchskomplex eine Dimension, welche die anderen Komplexe übersteigen würde. Bislang seien Datenmengen mit 3,5 Millionen Bildern und 1,5 Millionen Videos beschlagnahmt worden, so die Polizei Köln. Es sei erst zehn Prozent der Datenmenge ausgewertet. Die Aufbauorganisation „Liste“ soll nun die Vielzahl an Datenmengen ausmachen.  Der Name beruht auf dem Kinderpornografie-Archiv des Verdächtigen. Dieser habe es in Listen unterteilt.

 

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