Polizeigewalt gegen BVB-Fans: Staatsanwaltschaft ermittelt nun

Die Ausschreitungen zwischen BVB-Fans und Bundespolizei am Dortmunder Hauptbahnhof sind jetzt Sache der Staatsanwaltschaft. Nach den Vorfällen am Samstagabend (26. Oktober) war unter anderem ein BVB-Fanhelfer durch einen Polizeibeamten schwer im Gesicht verletzt worden. Bereits am Samstagabend war ein Video aufgetaucht, in dem zu sehen ist wie ein Polizeibeamter auf einen am Boden liegenden Fan eintritt.

Nach der Rückkehr mit dem Sonderzug kam es zu verbalen Auseinandersetzungen zwischen den BVB-Fans und einem einzelnen Schalke-Fan. Nach dem dieser einen BVB-Fan bespuckte, eskalierte die Lage. In einer Pressemitteilung teilte die Bundespolizei mit, dass sie mit dem Einsatz „eine körperliche Auseinandersetzung zwischen den BVB-Fans und dem Schalke-Fan”  verhindern wollte.

Während des Einsatzes wurde ein BVB-Fanhelfer und Redakteur des BVB-Fanzines schwatzgelb.de schwer verletzt. Laut schwatzgelb.de telefonierte der unbeteiligte Redakteur gerade, als ihn ein Bundespolizist mit einem Schlagstock ins Gesicht schlug. Er wurde mit einem Kieferbruch ins Krankenhaus eingeliefert. Das Fanzine kritisierte den Einsatz scharf.

Die Pressestelle der Polizei teilte mit, dass alle Videoaufnahmen der Vorfälle gesichert wurden und nun zügig der Staatsanwaltschaft Dortmund vorgelegt werden.

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