EU will strengere Regeln für Bitcoin-Handel

Vertreter der EU-Staaten und Europaabgeordnete wollen strengere Regeln für den Handel mit virtuellen Währungen wie Bitcoin. Geldwäsche, Terrorismus, Finanzverbrechen und Steuerhinterziehung sollen durch die neuen Regeln schwieriger werden.

Anonymer Handel auf Plattformen und Bitcoin-Zahlung mit Prepaid-Karten, soll laut Berichten der FAZ verboten werden. Die neuen Regeln müssen noch formell von den EU-Staaten und dem EU-Parlament angenommen werden. Dann müssten sie innerhalb von 18 Monaten durchgesetzt werden.

In den vergangenen Monaten forderten schon mehrere Erpresser Geld in Bitcoin, um anonym zu bleiben: Die beiden Dortmunder Lidl-Erpresser spritzten Pflanzenschutzmittel in verschiedene Produkte des Discounters und wollten fünf Millionen von Lidl – natürlich in Bitcoin. Mittlerweile sind die Täter gefasst und verurteilt.

Der Bitcoin-Markt explodierte in letzter Zeit: Wer am Anfang dieses Jahres in die sogenannte „Kryptowährung“ investiert hat, bekommt 1700% des Investierten Vermögens (netto) zurück, wenn er jetzt verkauft.

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