Olympisches Dorf öffnet in Pyeongchang seine Türen

Das olympische Dorf für die Winterspiele in Südkorea öffnet am Donnerstag seine Türen. Russische Sportlerinnen und Sportler dürfen trotz Aufhebung der lebenslangen Sperren durch den CAS trotzdem nicht starten. 

Acht Tage vor Beginn der olympischen Winterspiele in Südkorea dürfen die Athletinnen und Athleten ihre Unterkünfte beziehen. Das Dorf öffnet seine Türen für 2900 Sportlerinnen und Sportler, die vom 9. bis zum 25. Februar um Gold, Silber und Bronze kämpfen.

Untergebracht sind die Wintersportlerinnen und -sportler in der Bergregion Pyeongchang und der Küstenstadt Gangneung. IOC-Präsident Thomas Bach sagt bei „Zeit Online“: „Wir können jetzt schon sagen, dass dieses olympische Dorf eines der besten ist, wenn nicht das beste.“

Der Internationale Sportgerichtshof CAS hat vor Beginn der olympischen Winterspielen bekannt gegeben, dass 28 russische Sportlerinnen und Sportler, die nicht unter neutraler Flagge starten, von ihrer lebenslangen Sperre befreit wurden.

Durch Verstöße gegen die Anti-Doping Regeln hat der CAS zunächst 42 Athletinnen und Athleten eingezogen. 39 Fälle davon wurden auch vor Gericht behandelt. Die undurchsichtig Beweislage in den einzelnen Dopingfällen hat dafür gesorgt, dass die Sperre letztendlich aufgehoben wurde. Drei Fälle werden noch in den kommenden Monaten verhandelt.

Trotzalledem dürfen die Sportlerinnen und Sportler nicht bei den olympischen Spielen starten, da sie keine Einladung vom internationalen olympischen Komitee zu den Winterspielen haben. Die elf verbliebenen Sportler bleiben weiterhin lebenslang gesperrt.

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