Landtag warnt vor übereiltem Ausstieg aus der Braunkohle

Nach dem vorläufigem Rodungsstopp im Hambacher Forst wird in Nordrhein-Westfalen über einen frühen Ausstieg aus der Braunkohle diskutiert. NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart warnte heute im Landtag vor einem übereilten Ausstieg aus der Braunkohle. 

Es gehe darum, Ökologie und Ökonomie in Einklang zu bringen, sagte Pinkwart. Bei der Energiewende solle man sich um eine bezahlbare und verlässliche Stromversorgung kümmern. Das geht aus einer Mitteilung des NRW-Landtages hervor. Wie lange Braunkohle noch als Stromquelle genutzt werden darf, berät derzeit die Kohlekommission in Berlin. Sie soll bis Ende des Jahres ein Ausstiegsdatum festlegen. Die NRW-Landesregierung will nach Angaben von Andreas Pinkwart zunächst die Ergebnisse abwarten. Bisher ist der Abbau von Braunkohle in Nordrhein-Westfalen bis 2045 genehmigt.

Die Grünen forderten dagegen eine neue Entscheidung zur Zukunft des Braunkohleabbaus. Grünen-Abgeordnete Wibke Brems forderte von der Landesregierung, dass dafür jetzt schnelle Vorbereitungen getroffen werden müssen.

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