Regierung verlängert Reisewarnung für nicht-europäische Länder

Ab Montag werden die Reisebeschränkungen für die meisten Länder innerhalb Europas aufgehoben. Für 160 Staaten ist die Reisewarnung nun allerdings verlängert worden.

Die Bundesregierung hat die Reisewarnung für nicht-europäische Staaten bis zum 31. August ausgedehnt. Das gab Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) bei einer Pressekonferenz am Mittwoch bekannt. Ausnahmen gibt es dabei für Staaten, die bestimmte Kriterien erfüllen. Darunter fallen zum Beispiel die Infektionszahlen und Testkapazitäten, aber auch die Leistungsfähigkeit des Gesundheitssystems. Eine Rückholaktion von Urlaubern solle es jedoch nicht mehr geben. Die Urlauber tragen die Risiken also selbst.

Bisher galt die weltweite Reisewarnung bis zum 15. Juni. Ab dem 15. Juni werden aber immerhin die Beschränkungen innerhalb Europas aufgehoben – mit Ausnahme von Spanien und Norwegen. Zwei Wochen danach sollen auch die Quarantänebestimmungen auf dem Kontinent aufgehoben werden.

In Deutschland gibt es nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) fast 185.000 bekannte Corona-Fälle. Rund 170.000 dieser Infizierten gelten aber schon wieder als genesen. 8.700 Personen sind in Deutschland bereits an den Folgen von Corona gestorben.

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