Hertha kündigt nach Ausschreitungen Konsequenzen an

Nach den Ausschreitungen rund um das Bundesligaspiel von Borussia Dortmund gegen Hertha BSC kündigen die Berliner Clubbosse Konsequenzen an. Die Fans hatten beim Auswärtsspiel im Signal Iduna Park Polizeikräfte mit Pyrotechnik beworfen und mit Fahnenstangen attackiert.

Grund für die Randale war nach Medienangaben ein Polizeieinsatz im Gästeblock. Kurz vor dem Anpfiff hatten einige Fans unter einem Banner Pyrotechnik abgefackelt. Später hatten sie das Banner mit der Aufschrift „15 Jahre Hauptstadtmafia“ an den Gästeblock gehangen. Als die Polizei es abreißen wollte, soll die Situation eskaliert sein. Vermummte Fans griffen laut Medienberichten nach Fahnenstangen und schlugen auf die Polizisten ein. Ein weiterer Fan zündete erneut Pyrotechnik und warf sie in die Menge der Polizeibeamten. Herthas Manager Michael Pretz verurteilte die Attacken scharf. Es sei eine traurige Stunde für den Fußball. Man werde sich in irgendeiner Form die drohende Geldstrafe von den Verantwortlichen wiederholen. Auch Stadionverbote schloss Pretz nicht aus. Für die Aufarbeitung wolle man eng mit der Dortmunder Polizei zusammenarbeiten. Die Berliner Ultras haben sich zu dem Vorfall bislang nicht geäußert. Von anderen Gruppierungen hieß es aber, das Abreißen der Zaunfahne sei für Ultras die größtmögliche Provokation. Sie kritisierten das Auftreten der Polizei.

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