Eiseskälte hält USA fest im Griff

Eine riesige Kältewelle macht weiten Teilen der USA zu schaffen. Betroffen ist vor allem der Mittlere Westen. Dort wurden in der Nacht zu Donnerstag Temperaturen von fast minus 40 Grad Celsius gemessen. Die andauernde Kälte kostete bereits mehreren Menschen das Leben.

Der Nationale Wetterdienst (NWS) und Ärzte warnen vor „lebensbedrohlichen“ Bedingungen. Bereits innerhalb weniger Minuten könne es zu Erfrierungen auf ungeschützter Haut kommen. Die Temperaturen „stellen eine ernsthafte Gefahr für die Gesundheit der Menschen im ganzen Staat dar“, schrieb der Gouverneur von Illinois, J.B. Pritzker laut der Deutschen Presse Agentur (dpa). Aus diesem Grund wurde in Illinois und mindestens zwei weiteren Staaten der Katastrophenfall ausgerufen.

Die Kälte hat jedoch noch weitere Folgen für die amerikanische Bevölkerung. Bis Mittwochabend mussten tausende Flüge storniert. Auch Züge von und nach Chicago mussten ausfallen. In vielen Bundesstaaten bleiben außerdem die Schulen und einige Universitäten geschlossen. Der Postdienst musste ebenfalls vielerorts seine Lieferungen einstellen.

Grund für die Kältewelle ist der sogenannte Polarwirbel. Dabei handelt es sich um ein Band kalter Westwinde, das normalerweise über dem Nordpol kreist. Der Wirbel kann jedoch in niedrigere Breiten entweichen, wenn er geschwächt wird.

 

Mehr von Jonas Nitsch

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