Bündnis protestiert gegen Bundeswehr-Werbung an Schulen

Anlässlich des Red Hand Days ruft ein Bündnis aus Jugendorganisationen, Schülern, Lehrkräften und weiteren Initiativen in Düsseldorf zu einer Kundgebung auf. Sie fordern, dass die Bundeswehr nicht mehr an Schulen für sich werben darf.

Der Red Hand Day findet jährlich am 12. Februar statt und fordert weltweit dazu auf, gegen den Einsatz von Kindersoldaten zu protestieren. Auch in Deutschland gibt es immer mehr Stimmen, die sich gegen die Möglichkeit auszuprechen, bereits vor dem Erreichen der Volljährigkeit zur Bundeswehr gehen zu dürfen. Aus diesem Grund ruft das Bündnis „Schule ohne Bundeswehr NRW“ dazu auf, am 12. Februar mit ihnen vor dem Düsseldorfer Landtag ein Zeichen zu setzen. Sie möchten erreichen, dass die Kooperationsvereinbarung der Landesregierung und der Bundeswehr aufgelöst wird. Dieser Vetrag erlaubt der Bundeswehr Werbung in und um Schulen.

Weltweit gibt es ungefähr 250.000 Kindersoldaten. In den Ländern Afrika, Asien und Lateinamerika werden sie dann unter anderem  als Spione und gegen ihren Willen eingesetzt. In Deutschland dürfen sich Jugendliche ab 17 Jahren bei der Bundeswehr bewerben. Viele Minderjährige Soldaten und Soldatinnen gibt es also auch in Deutschland, wenn auch freiwillig. Allein im Jahr 2018 hat die Bundeswehr ungefähr 1.600 unter 18-Jährige eingestellt. Seit 2011 hat sich der Anteil an Minderjährigen bei der Bundeswehr verdoppelt.

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