Trauerfeier für ehemaligen Schalke-Manager Rudi Assauer

Die Trauerfeier für den ehemaligen Schalke-Manager Rudi Assauer hat am Freitag um 11 Uhr in der Propsteikirche St. Urbanus in Gelsenkirchen stattgefunden.

An der Trauerfeier nahmen 1.200 Gäste teil. Darunter war zum Beispiel die Mannschaft, mit der der FC Schalke 04 im Jahr 1997 den UEFA-Pokal gewonnen hat, ehemalige Konkurrenten wie Uli Hoeneß und Rudi Völler nahmen teil, auch Ministerpräsident Armin Laschet nahm Abschied von Assauer. 800 Plätze für die Trauerfeier waren von Schalke an Fans verlost worden.

Neben dem evangelischen und dem katholischen Pfarrer wurden auch von einigen Trauergästen Reden gehalten. Der Aufsichtsratsvorsitzende von Schalke, Clemens Tönnies, sagte über Assauer: „Er war eine überwältigende Persönlichkeit, eine Naturgewalt, die mitriss.“ Für diejenigen, die nicht in der Kirche dabei sein konnten, wurde die Trauerfeier live in der Veltins-Arena übertragen. Danach lud Schalke zu Bier und Bratwurst ein.

Rudi Assauer starb am 6. Februar im Alter von 74 Jahren an den Folgen seiner Alzheimer-Erkrankung in Herten. Bereits am Mittwoch nahm seine Familie von ihm Abschied. Zwischen 1964 und 1967 war Assauer selbst Profifußballer bei Borussia Dortmund und Werder Bremen. Ab Mai 1981 war er erstmals Manager bei Schalke, wo er 1986 entlassen wurde. 1993 wurde er dann zum zweiten Mal Schalke-Manager. Unter seiner Führung gewann der FC Schalke 04 den UEFA Cup und den DFB-Pokal. Im Mai 2006 trat er von seinem Amt zurück.

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