Guaidó verliert seine Immunität

Die regierungstreue Verfassungsgebende Versammlung Venezuelas hat dem Oppositionschef Juan Guaidó am Dienstag (2. April) seine Immunität entzogen.

Im politischen Machtkampf in Venezuela musste der selbst ernannte Interimspräsident Guaidó einen Rückschlag einstecken. Die Regierung hat weitere Maßnahmen gegen Guaidó getroffen und ihm durch die Verfassungsgebende Versammlung seine Immunität entzogen. Ohne Immunität kann Guaidó jetzt verhaftet werden. Gegen ihn laufen zwei Ermittlungsverfahren.

Seit mehr als zwei Monaten kämpft er gegen den sozialistischen Staatschef Nicolás Maduro um die Macht in Venezuela. Er fordert dessen Rücktritt, da er die Wiederwahl Maduros im letzen Jahr nicht für ausreichend demokratisch halte. Guaidó will sich aber nicht kleinkriegen lassen: „Das wird mich nicht bremsen. Wir kennen das Risiko, aber wir werden nicht vom Weg abkommen,“ erklärte er seinen Anhängern.

 

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