NRW bewirbt sich für Olympia 2032

Die Olympischen Spiele sollen 2032 in Nordrhein-Westfalen stattfinden. Am Montag hatte Sportmanager Michael Mronz  mit seiner privatwirtschaftliche Initiative „Rhein Ruhr City 2032“ die Bewerbung vor der Bundesregierung in Berlin präsentiert.

Erstmalig sollen die Spiele nicht in einer einzigen Stadt ausgetragen werden, sondern in verschiedenen Städten der Region. Aktuell sind 14 Städte im Gespräch, darunter auch Bochum, Dortmund oder Köln. Die Idee ist, die Olympischen Spiele nachhaltiger zu gestalten. Durch die Aufteilung der Wettkämpfe auf die verschiedenen Städte könnten vorhandene Stadien und Sporthallen besser genutzt werden. So müssen keine Stadien neu gebaut werden, die im Nachhinein nicht mehr genutzt werden. 90 Prozent der Sportstätten seien heute schon vorhanden, erklärte Initiator Mronz.

Ein weiterer Vorteil, die Spiele in NRW auszutragen, sei die Lösung von Verkehrsproblemen. Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) bezieht sich auf die Olympischen Spiele 1972, bei denen München ein neues, verbessertes Nahverkehrssystem mit S- und U-Bahnen bekam. Mit anderen Bewerbern neben der Region Rhein und Ruhr rechnet Laschet nicht. „Berlin 2032, das glaube ich nicht und von der bayerischen Staatsregierung haben wir die Zusage, dass sie Rhein-Ruhr unterstützt“, sagte Laschet.

Die Entscheidung, ob die Olympischen Spiele 2032 in NRW stattfinden, soll offiziell 2025 fallen.

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