SPD steht vor schwierigem Parteitag

In Berlin beginnt heute der Bundesparteitag der SPD. Im laufe des Tages stehen die Wahlen der Doppelspitze und der stellvertretenden Vorsitzenden an.

Um den Vorsitz bewirbt sich die Bundestagsabgeordnete Saskia Esken zusammen mit Norbet Walter-Borjans, dem ehemaligen Finanzminister von Nordrhein-Westfalen. Beide sind nicht Teil der aktuellen Bundesregierung und fordern eine Nachverhandlung des Koalitionsvertrags. Ihre Wahl ist eine Formsache.

Die Anzahl der Parteivize sinkt von sechs auf zukünftig drei. Allerdings gibt es vier Bewerber. Für die ersten beiden Stellvertreterposten empfiehlt der SPD-Parteivorstand die saarländische SPD-Chefin Anke Rehlinger und die Brandenburgerin Klara Geywitz. Für den dritten Posten gibt es nur eine Empfehlung der baldigen Vorsitzenden Esken und Walter-Borjans. Sie haben sich für Juso-Vorsitzenden Kevin Kühnert ausgesprochen. Jedoch kandidiert auch Arbeitsminister Hubertus Heil. Er ist ein Fürsprecher der Goßen Koalition. Als Kompromiss könnten die Delegierten auch einen vierten Stellvertreter zulassen.

Am vergangenen Samstag (30.11) endete der SPD Mitgliederentscheid über die neue Parteispitze. Dabei unterlagen Geywitz und Finanzminister Olaf Scholz dem Duo aus Esken und Walter-Borjans.

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