Experten warnen vor neuem Trojaner

Ein neuer Trojaner namens „Emotet“ ist im Umlauf. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnt vor der gefährlichen Schadsoftware, die per Mail versendet wird. Wer auf den Link in der Mail klickt, infiziert sein System mit dem Trojaner, der unter anderem Daten beim Online-Banking ausliest.

Der Trojaner „Emotet“ wird per Phishing Mail versendet. Diese Mails werden über Kontakte geschickt, die dem jeweiligen Adressaten meist bekannt sind. Zudem ist der Betreff der sogenannten Phishing Mail relalistisch und glaubwürdig gewählt. Wer auf den in der Mail enthaltenen Link – wie z.B. „Der Link für unsere Wichtelrunde“ o.ä. – klickt, lässt den Virus „Emotet“ in sein System. Daraufhin werden unweigerlich weitere Viren in das System geladen. Durch den Virus „Trickbot“ können dann etwa wichtige Bankdaten von privaten Nutzern gestohlen werden, so das BSI.

„Emotet“ sei ein besonders problematischer Virus, da dieser von Virenschutzprogrammen nicht entdeckt werden könne, so die Experten des BSI und von Microsoft. Virusscanner arbeiten demnach mit Signaturen – also Abbildungen von Viren, die der Schutzsoftware helfen, einen Virus zu erkennen und zu blocken. „Emotet“ ändere allerdings beim jeden neuen Aufruf seine Signatur und werde dadurch nicht von Virusscannern entdeckt. Der intelligente Virus könne sich unbemerkt im Hintergrund eines Systems aktualisieren und unauffällig neue Schadsoftwares in das infizierte System laden.

Die Experten raten dazu, zum surfen ein externes Nutzerkonto zu eröffnen. Zudem sollten die technischen Geräte immer mit dem neusten Update ausgestattet sein und die Virenscanner auf den neuesten Stand gerbracht werden. Des Weiteren sei Vorsicht bei neuen Mails geboten.

 

Mehr von Jan Schebaum

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