Iran greift US-Militärbasis im Irak an

Nach der Tötung des iranischen Generals Kassem Soleimani, hat der Iran in der Nacht zwei US-Militärstellungen im Irak angegriffen. Die iranischen Medien sprechen von einem „Schlag ins Gesicht der USA“ mit 80 Toten.  Aus Washington gibt es bereits Entwarnung: Es gebe keine konkreten Informationen über Opfer. US-Präsident Donald Trump twitterte „Alles ist gut!“

Die Ziele der iranischen Angriffe waren der US-Air Force-Stützpunkt Ain al-Assad und die Militärbasis Erbil im Norden des Iraks. In Erbil sind auch Soldaten der Bundeswehr stationiert. Über ein Dutzend Raketen seien von iranischem Boden auf die beiden Militärbasen abgefeuert worden sein. In der US-Basis Ain al-Assad sind aktuell rund 1500 Soldaten stationiert. Auch in der Militärbasis in Erbil, in der auch rund 100 Bundeswehr Soldaten stationiert sind, gibt es keine Angaben über Opfer. Die US-Regierung will sich im Laufe des Tages zu den Angriffen äußern.

EU-Komissionspräsidentin Ursula von der Leyen sowie Außenminister Heiko Maas verurteilten die neue Eskalationsstufe im Nahen Osten. Man müsse die Gewalt beenden und endlich Platz für Dialoge schaffen. Außerdem hat der EU-Außenbeauftragte Josep Borell den iranischen Außeninister Mohammed Dschawad Sarif zu einem Gespräch nach Brüssel eingeladen.

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