Corona: Forscher der TU Dortmund entwickeln Schnelltest

Dortmunder Forscher haben einen Echtzeit-Viren-Sensor entwickelt. Dieser geht aus einer Zusammenarbeit des Leibniz-Instituts für Analytische Wissenschaften (ISAS) und der TU Dortmund hervor. Der Sensor könnte laut ISAS eine wirkungsvolle Methode zur Eindämmung des Coronavirus darstellen.

Lange vor der Corona-Pandemie, im Jahr 2010, haben sich die TU Dortmund und Wissenschaftler des ISAS zusammengetan, um ein Viren-Analyseverfahren zu entwickeln. Beteiligt haben sich Dortmunder Physiker, Informatiker und Mathematiker. Entstanden ist der sogenannte Pamono-Virensensor.

Laut dem Leibniz-Institut könnte der Sensor helfen, Coronaviren zu entdecken: „Pamono kann auch außerhalb von Speziallaboren genutzt werden, um den Infektionsstatus großer Gruppen, zum Beispiel bei Flughafenpassagieren oder Bewohnern ganzer Wohnsiedlungen, zu erfassen.“ Dazu sei die Messung durch Probenentnahmen von Speichel, Blut oder auch Abwasser möglich. Das Testergebnis stünde schon nach wenigen Minuten bereit. Derzeit arbeiten die Entwickler mit CoV-2-Antikörpern, um den Sensor auf die Coronaviren vorzubereiten.

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