Corona-Update: Spanien und Italien lockern Maßnahmen leicht

Während in Deutschland ab heute die Maskenpflicht beim Einkaufen und Bahn fahren gilt, kündigen Italien und Spanien vorsichtige Lockerungen an. Dortmund verzeichnet den stärksten Anstieg positiver Corona-Tests seit zwei Wochen.

Die italienische Regierung will ihre Maßnahmen im Kampf gegen die Corona-Krise nun vorsichtig lockern. Unter anderem sollen ab dem 4. Mai einige Baustellen, exportorientierte Betriebe und Fabriken von strategischer Bedeutung wieder öffnen. Auch soll das Besuchen einzelner Familienangehöriger ab nächster Woche möglich sein. Das Verlassen der eigenen Region bleibt aber weitgehend verboten. Restaurants sollen ab nächster Woche mit dem Außerhausverkauf beginnen dürfen.

Italiens Ministerpräsident Giuseppe Conte kündigte auch an, Lockerungen zurückzunehmen, falls sich die Situation nicht weiter verbessert. Vorläufig ist geplant, den Einzelhandel und Museen ab Mitte Mai zu öffnen. Ab Juni sollen dann Restaurants, Bars und Friseursalons folgen. Die Schulen wolle man vor September nicht öffnen, Abschlussprüfungen sollen aber stattfinden.

Corona: Kinder in Spanien dürfen wieder auf die Straßen

In Spanien stehen ebenfalls Lockerungen an. Erstmals seit 40 Tagen dürfen Kinder wieder für eine Stunde nach draußen, allerdings nur im Umkreis von einem Kilometer zur eigenen Wohnung und in Begleitung eines Elternteils. Vorher durften Erwachsene nur zum Einkaufen und Gassi gehen raus. Spaniens Regierungschef Pedro Sánchez kündigte außerdem an, dass es ab dem 2. Mai möglich sei, draußen wieder Sport zu machen und mit den Leuten spazieren zu gehen, mit denen man zusammen wohnt.

Auch in Dortmund gibt es ein Update in Sachen Corona: Am Sonntag meldete die Stadt 20 neue positive Corona Tests. Damit steigt die Anzahl der positiven Tests insgesamt auf 665. Von den positiv Getesteten sind bereits 547 wieder genesen. Der plötzliche Anstieg ist der stärkste seit über zwei Wochen. In Dortmund werden im Moment 27 Infizierte stationär behandelt; zehn intensivmedizinisch, darunter acht beatmete Personen. Bis jetzt sind in Dortmund vier Menschen in Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben.

Mehr von Laura Wunderlich

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