Sierau: Fußball-Revierderby soll nicht in Gruppen geschaut werden

Das Revierderby in der Fußball-Bundesliga zwischen Borussia Dortmund und dem FC Schalke 04 soll nicht in großen Ansammlungen geschaut werden. Dazu rief Dortmunds Oberbürgermeister Ullrich Sierau (SPD) in einer Pressekonferenz am Mittwoch auf. Am Samstag treffen die beiden Erzfeinde um 15.30 Uhr am ersten Spieltag nach der Corona-Zwangspause aufeinander.

Da die Partie aufgrund der Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus ohne Zuschauer stattfinden wird, befürchtet die Dortmunder Polizei ein großes Fanaufgebot in Stadionnähe und in den heimischen Wohnzimmern.

Sierau sprach in seiner Pressekonferenz mahnende Worte in Richtung Fußballfans: „Die Null soll stehen. Aber für die Infektionskette.“ Es sei ein Appell an die Vernunft der Fans. Wer dennoch vorm Stadion stehe, sei falsch gewickelt, so Sierau weiter.  Die Polizei sieht eine besondere Gefahr durch Kritiker der Corona-Maßnahmen. Diese könnten die große öffentliche Aufmerksamkeit beim Bundesliga-Neustart nutzen, um ihrer Meinung Ausdruck zu verleihen.

Sollte es tatsächlich zu einem Fan-Aufmarsch kommen, muss der Verein aber auch mit sportlichen Konsequenzen leben. „Wenn es Gruppen von Fans vor den Stadien gibt, dann wird das Spiel mit sofortiger Wirkung abgebrochen und gegen die eigene Mannschaft gewertet“, strafte DFB-Geschäftsführer Christian Seifert im Vorhinein ab.

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