Trump und Biden Kopf an Kopf: Der aktuelle Stand der US-Wahl

Bei der Präsidentschaftswahl in den USA zeichnet sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Amtsinhaber Donald Trump und Herausforderer Joe Biden ab. Alle Augen richten sich auf die umkämpften Swing States. Hier der aktuelle Stand.

13 Uhr: Machtwechsel im US-Senat droht zu scheitern

Die amerikanische Bevölkerung wählt heute nicht nur ihre Präsidenten, sondern auch viele Kongressabgeordnete. Alle Sitzen im Repräsentantenhauses und rund ein Drittel der Sitze im Senat, der Vertretung der Bundesstaaten, werden neu verteilt. Für Bidens demokratische Partei läuft es jedoch nicht so gut wie erhofft. Zwar behält sie laut der bisherigen Prognosen ihre Mehrheit im Repräsentantenhaus. Aber der angestrebte Machtwechsel im Senat droht zu scheitern. Viele republikanische Senator*innen konnten ihre Sitze verteidigen. Allerdings ist auch hier weiterhin alles offen, weil noch nicht alle Stimmen ausgezählt sind.

10.45 Uhr: Biden weiter vorn

In 42 von 50 Bundesstaaten steht das Ergebnis laut dpa fest: Biden kommt demnach auf 235 Wahlleute, Trump auf 213.  Der US-Sender CNN dagegen sieht in seinen Prognosen Biden erst bei 224 Wahlleuten. Zum Sieg sind 270 nötig.

9.10 Uhr: Biden gewinnt Arizona

Der demokratische Kandidat Joe Biden hat im unkämpfen Bundesstaat Arizona gesiegt. Das zeigen Prognosen der Nachrichtenagentur AP. Bei der vorigen US-Wahl 2016 ging Arizona noch an Trump. Der Bundesstaat vergibt 11 Wahlleute.

8.45 Uhr: Trump erklärt sich bereits zum Sieger

Trump erklärt sich in einer Rede zum Wahlsieger und will die weitere Auszählung der Stimmen stoppen lassen. “Ehrlich gesagt, haben wir gewonnen”, sagte der Amtsinhaber vor Anhänger*innnen im Weißen Haus. Dafür nannte er aber keine Belege. In vielen wichtigen Bundesstaaten stehen die Ergebnisse weiterhin nicht fest. Aktuell führt Biden.

8.15 Uhr: Biden führt knapp – Trump gewinnt Ohio und Florida

Joe Biden führt laut aktuellen Prognosen knapp mit 220 zu 213 Wahlleuten. Für den Wahlsieg sind 270 nötig. Bei vielen Bundesstaaten gibt es keine Überraschungen: Die meisten republikanischen Hochburgen gehen wahrscheinlich an Trump, die demokratischen an Biden. Es kommt wie immer auf die unentschlossenen Bundesstaaten an, die sogenannten Swing States. Nach bisherigen Hochrechnungen gewinnt Trump in Florida und Ohio. Jetzt rücken besonders Arizona, Georgia, Pennsylvania und Wisconsin in den Fokus.

Das offizielle Ergebnis kann sich in einigen Bundesstaaten jedoch verzögern, weil viele Amerikaner*innnen per Briefwahl abgestimmt haben. Beide Kandidaten geben sich aber in ersten Reden siegesgewiss. Noch verläuft alles friedlich. Im Vorfeld der Wahl war die Lage in Amerika angespannt. Die Angst vor Ausschreitungen ist groß, wie uns eine Stundentin aus New York erzählt.

Teaser- und Beitragsbild: flickr.com/黒忍者, lizenziert nach CC.

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