Klinikum Dortmund sucht ehemalige Corona-Patient*innen

Das Klinikum Dortmund ruft ehemalige Corona-Patient*innen zur Plasma-Spende auf. Die Spenden werden für Antikörper-Therapien genutzt. Damit sollen Corona-Infizierten auf der Intensivstation behandelt werden. 

Das Klinikum Dortmund sucht zurzeit ehemalige Corona-Patient*innen für eine Plasma-Spende. Spenden darf jeder zwischen 18 und 60 Jahren, dessen Infektion mindestens vier Wochen zurückliegt. Wer schon infiziert war, hat Antikörper gebildet, die mit dem Plasma entnommen werden können. Während der Therapie sollen diese Antikörper das Immunsystem der aktuell Infizierten dabei unterstützen, eine Resistenz gegen das Virus aufzubauen.

Eher Forschung als verlässliches Heilmittel

„Die Antikörper-Therapie ist nur eine von mehreren Möglichkeiten, die man momentan erforscht“, erklärt Dr. Anna-Maria Zuliani, Oberärztin am Klinikum. Mit der Methode wurden schon erste Intensivpatient*innen mit einem schweren Krankheitsverlauf behandelt. Als Heilmittel könne man es zu diesem Punkt jedoch nicht bezeichnen.

Das Klinikum rief bereits im April zu Plasma-Spenden auf. Durch das erhöhte Infektionsgeschehen gebe es jetzt jedoch deutlich mehr potentielle Spender*innen. Für jede Plasma-Spende gibt es eine Aufwandentschädigung von 20 Euro.

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