Viel Chaos nach Unwetter in NRW

Starke Regenfälle haben in NRW in der Nacht zu Mittwoch (14. Juli) für Überschwemmungen gesorgt. Vor allem Hagen und Düsseldorf hat es schwer getroffen. Polizei und Feuerwehr waren ständig im Einsatz.

In Hagen führte das Unwetter zu vielen überschwemmten Straßen. Laut einem Sprecher des Polizeipräsidiums sollen zudem viele Keller überflutet worden sein. Über Nacht seien Hunderte Notrufe bei der Feuerwehr eingegangen. Aufgrund der überschwemmten Straßen seien auch vereinzelt Autos ins Rutschen gekommen. „Die Leute sind verzweifelt“, so äußerte sich der Polizeisprecher gegenüber RP Online.

Auch in Düsseldorf führte der Starkregen zu Überschwemmungen und Schäden. Hier ist die Feuerwehr zu knapp 350 Einsätzen gerufen worden. Der nördliche Zubringer der A44 wurde aufgrund von 60 cm Wasser auf der Fahrbahn von der Polizei gesperrt. Laut der Düsseldorfer Feuerwehr ist auch die Tiefgarage des Rheinmetall-Konzerns betroffen. Hier stehe das Wasser 40 cm hoch. Ebenfalls seien Unterführungen geflutet worden.

Auch in Dortmund hat es stark geregnet. Hier wurde die Polizei in der Nacht zu Mittwoch jedoch nur zu zwei Einsätzen gerufen. Es handelte sich hierbei um einen umgeknickten Baum und einen umgestürtzen Zaun.

Der Deutsche Wetterdienst berichtet bisher von einem Niederschlag von 50 bis 120 Litern Wasser pro Quadratmeter in Nordrhein-Westfalen. Die herausgegebene Unwetterwarnung wurde noch nicht aufgehoben. Auch Hochwasser ist in betroffenen Regionen weiterhin möglich, da vor allem kleinere Flüsse und Bächer bei so viel Regen überlaufen können. Der Deutsche Wetterdienst warnt ebenfalls vor Erdrutschen, die auftreten können, und rät, Fenster und Türen geschlossen zu halten.

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