Sport im Lockdown

Im Lockdown ist es leicht, körperliche Bewegung zu vernachlässigen. Doch gerade in dieser Zeit ist es besonders wichtig für unsere Gesundheit, gelegentlich den inneren Schweinehund zu überwinden. Wie lässt sich auch im Lockdown Sport treiben?

Durch den Lockdown fühlen sich viele von uns wie in den eigenen vier Wänden gefangen. Vielen Menschen fällt der Alltag immer schwerer. Sie fühlen sich antriebslos und versinken immer tiefer im Alltagstrott. Grund dafür kann auch mangelnde Bewegung sein. Unser psychisches Wohlbefinden lässt sich durch körperliche Aktivität deutlich verbessern. Eine Reihe von Studien belegen, dass Sport einen großen Einfluss auf unser Gehirn hat und sogar depressiven Verstimmungen entgegenwirken kann.

Das mentale Wohlbefinden steigern

Eine Studie der Medical School Hamburg konnte nachweisen, dass Sport einen antidepressiven Effekt auf unseren Körper hat. Viel Bewegung erhöht den Serotoninspiegel. Dieses Stimmungshormon wirkt präventiv gegen depressive Episoden, wodurch wir uns energiegeladener fühlen und Stress abbauen. Sport zu treiben schüttet auch Endorphine aus. Dieses Hormon ruft Glücksgefühle hervor und das Gehirn ist leistungsfähiger. Die Konzentrationsfähigkeit steigt und tägliche Aufgaben lassen sich mit mehr Energie bewältigen. Die körperliche Aktivität wirkt auf unseren Körper also ähnlich wie ein Antidepressivum, welche präventiv gegen negative Verstimmungen wirken kann. Aber nicht nur unser Gehirn profitiert von Sport. Zudem sind wir nach dem Sport körperlich ausgelastet, was die Schlafqualität maßgeblich verbessern kann.

 Wie jetzt aktiv werden?

Auch wenn Fitnessstudios und Sportvereine geschlossen sind, gibt es dennoch zahlreiche Möglichkeiten, aktiv zu werden. An der frischen Luft kann man joggen, spazieren oder wandern. Das lässt sich auch zusammen mit Freunden machen. Wichtig ist nur, dass der Sicherheitsabstand eingehalten wird. Aber auch zu Hause lässt sich Sport treiben. Besonders Übungen mit dem eigenen Körpergewicht sind sehr effektiv, egal ob es nun Liegestütze oder Sit-Ups sind. Auch Yoga oder einfach nur Dehneinheiten bieten sich an. Auf YouTube gibt es zahlreiche Videos, die die wirksamsten Übungen präsentieren.

Dabei reichen schon kleine Bewegungseinheiten aus. Bei Bewegung geht es hauptsächlich darum, sich aus dem Alltagstrott zu befreien und den Teufelskreis aus Müdigkeit und Antriebslosigkeit zu durchbrechen. Die TU-Dortmund bietet über Zoom regelmäßig Online-Sporteinheiten an. Dabei sind so ziemlich alle Übungen und Sportvarianten für zu Hause vertreten. Die Teilnahme kostet nichts. Wer also mag, einfach zuschalten und mitschwitzen.

Teaser- und Beitragsbild: pixabay.com

 

Ein Beitrag von
Mehr von Cedric Schäfer
Corona: Neue Einschränkungen in Dortmund – Unstimmigkeit in der Politik
Die Stadt Dortmund hat in einer Pressekonferenz die neuen Corona-Schutzverordnungen vorgestellt. Die...
Mehr
Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.