Rockerbande Bandidos wegen Drogen und Waffen verboten

Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) hat bekannt gegeben, dass die Rockergruppe „Bandidos MC Federation West Central“ verboten wird. Die Bande war wohl hauptäschlich in NRW aktiv.

In Absprache mit den Innenministern von Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Hessen und Rheinland-Pfalz verkündete das Bundesinnenministerium heute (12. Juli) das Verbot der Rockergruppe Bandidos. Grund für das Verbot sind mehrere Razzien, die die Polizei bei der Gruppe durchführte. Dabei beschlagnahmten die Beamten unter anderem Waffen, Munition und Drogen.

Das Bundesinnenministerium begründete das Verbot zudem damit, dass es der Gruppe nicht, wie sie selbst behauptet, hauptsächlich um das Motorradfahren gehe. Stattdessen gehe es um einen „territorialen und finanziellen Machtzuwachs innerhalb der Rockerszene“. Diesen Machtzuwachs versuche die Bande regelmäßig auch mit Gewalt gegen andere Gruppierungen durchzusetzen, so das Innenministerium.

In der Vergangenheit gab es oftmals gewalttätige Auseinandersetzungen. 2019 gab es beispielsweise eine Schießerei zwischen Mitgliedern der Bandidos und deren Rivalen von den Hells Angels in der Kölner Innenstadt.

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