Ukrainischer Zugverkehr wird beschossen – Waffenlieferungen werden gestört

Russland beschießt das Schienennetz in der Ukraine und stört so erheblich den Zugverkehr. Das hat die ukrainische Bahngesellschaft Ukrsalisnyzja am Mittwochabend (04.05.2022) mitgeteilt.

Mit dem wiederholten Beschuss versuche Russland die Logistik in der Ukraine zu ruinieren. Das sagte der Leiter des ukrainischen Präsidialamtes, Andrij Jermak, auf Telegram. Mit der Bahn werden die Nachlieferungen der Waffen an die Ukraine organisiert. Insgesamt waren am späten Mittwochabend 20 Züge mit jeweils Verspätungen von bis zu 12 Stunden unterwegs. Aufgrund des Beschusses Russlands war am Mittwochabend in fast allen Teilen der Ukraine Luftalarm ausgerufen worden.

Bei den Beschüssen wird aber nicht nur die Infrastruktur beschädigt, sondern auch immer wieder die Zivilbevölkerung angegriffen. Das sei ganz klar ein Verstoß gegen das Völkerrecht, sagte David Miliband in den Tagesthemen am Mittwochabend (04.05.2022). Das Völkerrecht besagt, dass das Schießen auf die Zivilbevölkerung auch während eines Krieges nicht erlaubt ist.

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