Ukrainische Truppen: Meldungen über Rückeroberungen im Osten bei Charkiw

Für die ukrainischen Truppen sei die Zurückdrängung Russlands ein symbolträchtiger Erfolg. Ob die Phase der Beruhigung für die Menschen vor Ort in Charkiw von Dauer ist bleibt unklar.

Die ukrainischen Soldaten seien zumindest an einer Stelle bis zur Grenze zu Russland vorgestoßen. Das zeigt vermutlich auch ein Video, in dem Soldaten neben einem Grenzpfahl in den Nationalfarben blau und gelb zu sehen sind, der sich in der Nähe der Grenze im Raum Charkiw befinden soll. Das ukrainische Verteidigungsministerium hat das Video in der Nacht zu Montag veröffentlicht. Die Zurückdrängung hat auch ZDF-Korrespondentin Katrin Eigendorf und ihr Team vor Ort beobachtet. Sie gelte für Gebiete im Norden und Osten der Stadt. „Es gibt viele Dörfer, die inzwischen befreit wurden. Eine Brigade hat es bis an die russische Grenze geschafft“, berichtet Eigendorf.

Moskau meldet währenddessen neue Angriffe

Dass die russischen Truppen zumindest außer Sichtweite sind, bedeutet für die Menschen eine kurze Phase der Beruhigung. Trotzdem geben Korrespondent*innen zu bedenken, dass Russland die Stadt auch aus der Luft bombardieren kann. Das Verteidigungsministerium in Moskau hat mehr als 100 Luftangriffe auf die Infrastruktur in der Ukraine gemeldet. Zudem seien Raketen auf mehr als 300 Ziele abgefeuert worden, sagte der Ministeriumssprecher Igor Konaschenkow. Die Angaben beider Seiten können bisher nicht unabhängig überprüft werden.

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