Sjewjerodonezk ist immer noch hart umkämpft.

Das Gebiet um Sjewjerodonezk im Osten der Ukraine ist immer noch hart umkämpft. Ein Großteil der Stadt ist unter russischer Kontrolle, die ukrainische Armee hat aber noch nicht aufgegeben. Hunderte Zivilist*innen verschanzen sich derweil in einer Chemiefabrik.

Seit 100 Tagen kämpft die Ukraine jetzt gegen die russische Besatzungsmacht. Die ukrainischen Truppen wehren sich auch im Osten noch gegen die russische Armee, gerade die Stadt Sjewjerodonezk ist dabei hart umkämpft. Die ukrainische Regierung will die Stadt auch nicht aufgeben, betonte der Vize-Generalstabschef Olexij Hromow. Vor dem Krieg lebten über 100.000 Menschen in der Stadt, jetzt sind die meisten davon vor den Kämpfen geflohen.

Russland habe den größten Teil der Stadt inzwischen unter Kontrolle, erklärt Serhij Hajdaj, der Gouverneur der Region Luhansk. Aber die ukrainische Armee sich wehrt sich weiterhin, so Haidaj. „Im Zentrum von Sjewjerodonezk halten die Kämpfe an“, teilt der ukrainische Generalstab in seinem Lagebericht über die Situaton in der Stadt mit. Das ukrainische Militär verteidigt auch die Chemiefabrik der Stadt, in der sich etwa 800 Zivilist*innen mit den Truppen verschanzen. „Das sind Einheimische, die gebeten wurden, die Stadt zu verlassen, die sich aber geweigert haben. Auch Kinder sind dort, aber nicht sehr viele“, sagte Hajdaj dem US-Sender CNN.

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