Russische Komiker hinter den Klitschko-Fakes wurden von Gazprom-Tochter bezahlt

Gegenüber „Kontraste“ räumen Wowan und Lexus ein, von Rutube bezahlt zu werden, einem Tochterunternehmen von Gazprom. Bislang hatten die russischen Komiker eine staatliche Beteiligung an der Täuschung mehrerer westlicher Politiker*innen verneint. 

Die beiden Russen gaben sich in den letzten Wochen in Videotelefonaten als Kiewer Bürgermeister Vitali Klitschko aus. Neben Telefonaten mit EU-Innenkommisarin Ylva Johannson und dem Warschauer Präsidenten Rafał Trzaskowski telefonierte auch Franziska Giffey mit dem Klitschko-Fake. Giffey und ihr Team hatten das Gespräch nach irritierenden Äußerungen des Gesprächspartners abgebrochen.

Das Unternehmen Rutube ist das russische Gegenstück zur Videoplattform Youtube und gehört zu Gazprom Media, einer Tochter des Staatskonzerns Gazprom. „Wir arbeiten für Rutube und sind Rutube-Botschafter. Also bekommen wir unser Geld von dort“, sagte Lexus im Interview mit „Kontraste“.

Bisher veröffentlichten Wowan und Lexus aus den Gesprächen des falschen Klitschkos Aufnahmen von Ylva Johannson und Rafał Trzaskowski. Den Komikern zufolge sollen die übrigen kommende Woche folgen.

 

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