Dieselskandal: US-Richter verhängt Haftstrafe gegen VW-Manager

Der deutsche VW-Manager Oliver Schmidt ist in den USA wegen seiner Beteiligung an Abgasmanipulationen zu sieben Jahren Haft verurteilt worden. Zudem muss er 400.000 US-Dollar Geldstrafe zahlen.

Der Richter Sean Cox verhängte damit die Höchststrafe gegen den langjährigen VW-Mitarbeiter wegen Verschwörung zum Betrug und Verstoß gegen die Umweltgesetze. Das US-Recht sieht bei solchen Fällen bis zu sieben Jahre Gefängnis und eine Geldstrafe zwischen 40.000 und 400.000 Dollar vor.

Schmidts Anwalt hatte auf eine Haftstrafe von drei Jahren und vier Monaten sowie eine Geldstrafe von 100.000 Dollar plädiert. Dem Verurteilten soll aber die Zeit angerechnet werden, die er bereits in Untersuchungshaft verbracht hat.

Das FBI hatte Schmidt im Januar in Miami festgenommen. Er sitzt seit rund elf Monaten in Haft. Zunächst hatte Schmidt seine Beteiligung am Abgasskandal abgestritten. Im August bekannte er sich aber schuldig und ging einen Deal mit der Staatsanwaltschaft ein. Die theoretische Höchststrafe sank dadurch erheblich.

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