Niki-Insolvenz: Tausende Fluggäste gestrandet

Wegen der Insolvenz der österreichischen Air-Berlin-Tochtergesellschaft Niki sitzen Tausende Passagiere in mehreren Ländern fest. Die Airline hat ihren Flugbetrieb am Mittwochabend, 13. Dezember, eingestellt. Andere deutsche Fluglinien haben bereits ihre Hilfe für den Rücktransport angekündigt.

So sollen Fluggäste, die keine Pauschalreise gebucht haben, bei anderen Fluggesellschaften unterkommen. Pauschalreisende müssen sich an ihren Reisveranstalter wenden. Auch die Tickets von Kunden, die ihre Flüge für die nächsten Monate bei Niki gebucht haben, sind nun wertlos.

Die Insolvenz ist eine Konsequenz aus der gescheiterten Übernahme von Niki durch die Lufthansa. Die EU-Kommission hatte die Übernahme abgelehnt, weil sie eine Übermacht der Lufthansa auf dem Flugmarkt befürchtet. Niki ist zuletzt von drei Flughäfen in NRW geflogen: von Paderborn/Lippstadt, Düsseldorf und Köln/Bonn.

 

 

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