Neue Umweltministerin für NRW

Ursula Heinen-Esser wird die Nachfolgerin von Christina Schulze Föcking im Umweltministerium. Am Donnerstag hat Ministerpräsident Armin Laschet die neue Ministerin vorgestellt.

Die 52-Jährige verfügt über langjährige politische Erfahrung. So war sie von 1998 bis 2015 Abgeordnete im Bundestag und arbeitete als Staatssekretärin in den Ministerien für Landwirtschaft und später Umwelt.  Zur Zeit ist sie Vorsitzende der Bundesgesellschaft für Endlagerung, deren Aufgabe es ist, ein Endlager für Atommüll zu finden.
Ihr Ziel als Ministerin ist eine „eine Politik, die für nachhaltigen Umwelt- und Naturschutz ebenso steht wie für gute Rahmenbedingungen für eine moderne Agrarwirtschaft und für einen starken Verbraucherschutz“.

Ihre Vorgängerin war vergangene Woche nach öffentlicher Kritik zurückgetreten. Bereits im Sommer 2017 geriet Schulze Föcking wegen der Tierhaltung auf dem Schweinemastbetrieb ihrer Familie in die Kritik. Zuletzt machte sie Schlagzeilen, als sie einen Hackerangriff auf ihren Fernseher meldete. Später stellte sicher heraus, dass es diesen niemals gegeben hatte.

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