Polizei verhängt Waffenverbot am Dortmunder Hauptbahnhof

Erstmalig wird der Dortmunder Hauptbahnhof am Wochenende zu einer Waffenverbotszone. Das bedeutet, wer mit einer Waffe auf dem Gelände erwischt wird, muss bis zu 100 Euro zahlen.  

Mit dem Waffenverbot reagiert die Bundespolizeiinspektion Dortmund nach eigenen Angaben auf einen Anstieg der Gewalttaten um 18,7 Prozent an den Ruhrgebietsbahnhöfen. „Dabei kamen auch immer wieder gefährliche Gegenstände zur Anwendung. Einsatzkräfte stellten Messer jedweder Größe und Ausführung, aber auch andere gefährliche Gegenstände wie Schraubendreher sicher“, teilte die Bundespolizei ebenfalls mit. Immer wieder kommt es im Bereich des Hauptbahnhofes zu Auseinandersetzungen, bei denen gerade Messer zum Einsatz kommen. Sie führen häufig zu schweren und tödlichen Verletzungen.

Das Verbot gilt vom 29. Juni, 18 Uhr, bis zum 30. Juni, 7 Uhr, sowie vom 30. Juni, 18 Uhr bis zum 1. Juli, 7 Uhr auf dem gesamten Gelände des Hauptbahnhofes. Ausgenommen ist der Bereich der Stadtbahn, der nicht mehr im Zuständigkeitsbereich der Bundespolizei liegt. Im Zuge des Verbotes ist mit vermehrten Kontrollen am Hauptbahnhof zu rechnen. Vorbilder der Aktion sind Hamburg und Berlin, die an ihren Bahnhöfen bereits Waffenverbote verhängt haben.

Mehr von Janina Röttger

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