„Plastik-Radtour“ durchs Ruhrgebiet für mehr Nachhaltigkeit

Heute startet die dreitägige Fahrradtour „Plastik-Tour-de-Ruhr“ von Lünen nach Dinslaken. Die kostenlose Tour wird von Forschern begleitet und dreht sich rund um das Thema Plastikmüll. Initiiert wurde sie vom Forschungsprojekt PlastikBudget des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen (KWI). Mit der Tour soll darauf aufmerksam gemacht werden, dass das Problemfeld Plastik sich nicht nur in den Weltmeeren, sondern auch direkt vor der eigenen Haustür abspielt.

Die Tour führt heute durch Lünen, morgen durch Bochum und am Freitag durch Dinslaken. Dabei steht nicht nur im Fokus herauszufinden, welche Plastiksorten am Wegesrand herumliegen. Im Laufe der Radtour lernen die Teilnehmer auch durch verschiedene Zwischenstopps, wie Müll im Alltag vermieden und wiederverwendet werden kann. Beispielsweise stehen der Besuch einer Recyclingfabrik, einer Kläranlage und eines Unverpackt-Ladens auf dem Programm. Außerdem gibt eine Expertin der Verbraucherzentrale den Teilnehmern einen Überblick über nachhaltigen Konsum.

Zudem soll mit der Radtour auch auf ein aktuelles Forschungsprojekt aufmerksam gemacht werden. Wissenschaftler des Fraunhofer Instituts für Umwelt, Sicherheit und Energietechnik (Fraunhofer UMSICHT) errechnen gerade ein Pro-Kopf-Plastikbudget. Das ist genau die Menge Plastik, die jeder Mensch im Schnitt verbrauchen kann, ohne einen nachhaltigen Schaden anzurichten.

 

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