Frankfurter Buchmesse setzt Zeichen gegen Rechtsextremismus

Am Mittwoch (16. Oktober) startet die Frankfurter Buchmesse. Bei der Auftaktveranstaltung am Dienstagabend (15. Oktober) ging es vor allem um den Begriff der Solidarität und den Kampf gegen Rechts.

Nach dem Attentat in Halle vor einer Woche, ist der Kampf gegen den Rechtsextremismus auch Thema auf der Frankfurter Buchmesse. In der Eröffnungsrede am Dienstagabend (15.Oktober) sagte Bundesaußenminister Heiko Maas, dass es nicht mehr reiche, entsetzt zu sein. Besucher seien nun aufgerufen, darüber nachzudenken, was in der Literatur- und Medienwelt gegen den Rechtsrück getan werden kann.

Die Schriftstellerin Dagmar Leupold sieht die Literatur als wichtiges Mittel im Kampf gegen den Rechtspopulismus. Am Mittwochnachmittag stellt sie auf der Messe ihr Buch „Freipass – Forum für Literatur – Bildende Kunst und Politik“ vor, welches sich mit Wertverlusten, den steigenden, rechtsorientieren Ausschreitungen und deren Folgen für unsere Gesellschaft beschäftigt. Außerdem kritisiert sie, dass politisches Engagement von Autoren in den Medien nicht genug gesehen werde. Verantwortlich macht sie dafür zum einen die Politik und zum anderen die einzelnen Medien selbst.

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