Fridays for Future protestiert gegen Siemens in Dortmund

Die „Fridays for Future“- Bewegung hat am Freitag (10.01.2020) zu Protesten vor dem Siemens-Gebäude in Dortmund aufgerufen. Grund dafür ist die Beteiligung von Siemens an einer geplanten Kohlemine in Australien. Konkret geht es um eine Zugsignalanlage, die Siemens bauen soll.

Die Klimaaktivisten fordern, dass Siemens auf den Auftrag verzichtet. Laut WDR hat der Protest in Dortmund bereits am Freitagmorgen begonnen. Neben Dortmund demonstrieren FFF-Aktivisten auch in 29 weiteren deutschen Städten.

Der indische Industriekonzern „Adani“ will in Australien eines der größten Kohlebergwerke der Welt aufbauen. Dort sollen bis zu 60 Millionen Tonnen Kohle pro Jahr gefördert werden. Nach einem WDR-Bericht, soll die geförderte Kohle in indischen Kraftwerken verbrannt werden. Klimaaktivisten kritisieren demnach auch den Transport der Kohle über den Seeweg nach Indien.

Für den Bau der Signalanlagen soll Siemens rund 20 Millionen Euro erhalten. Nach vorherigen Protesten hatte Siemens-Chef Joe Kaeser im Dezember angekündigt, dass man den Auftrag nochmal prüfen wolle.

Mehr von Sascha Erdelhoff

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