Dortmund: Gedenken an die Reichspogromnacht

In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 – also vor 82 Jahren – brannten in ganz Deutschland Synagogen. Am Montag (9. November) findet ein Gedenken an diese Nacht unter Corona-Maßnahmen statt.

Es war einer der schlimmste Nächte für die jüdische Gemeinschaft. Juden wurden gezwungen, barfuß über Glasscherben zu laufen und ein Viertel der erwachsenen Juden wurden in dieser Nacht von der Gestapo verschleppt. Schon am vergangenen Samstagnachmittag (7. November) erinnerte das Bündnis „Dortmund gegen Rechts“ mit einer Scherbenspur an die Novemberpogrome. Zusätzlich wurden von Mitgliedern des Bündnisses Augenzeugenberichte vorgetragen.

Das öffentliche Gedenken ist aufgrund der aktuellen Corona-Lage in Dorstfeld abgesagt worden. Es wird jedoch eine hygienekonforme Veranstaltung geben: Das alljährliche Gedenken am jüdischen Mahnmal in Dorstfeld findet am Montag (9. November) unter Maskenpflicht und Abstandsregeln statt.

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