Trotz Lockdown: Jedes dritte Kita-Kind geht zur Notbetreuung

Eigentlich sollen Kitas bis zum 14. Februar geschlossen bleiben, trotzdem besucht etwa jedes dritte Kita-Kind eine Notbetreuung. Das zeigt eine aktuelle Umfrage. Die Bundesregierung appelliert an Eltern, ihre Kinder möglichst zu Hause zu lassen.

Viele Eltern müssen offenbar trotz Corona-Lockdown auf die Notbetreuung in Kitas zurückgreifen. Das berichtet das “Redaktionsnetzwerk Deutschland” unter Berufung auf eine eigene Umfrage unter den Bundesländern. Demnach ist die Nachfrage nach einer Notbetreuung seit Jahresbeginn gestiegen, etwa in Nordrhein-Westfalen und Thüringen. Zudem gebe es auffällige Unterschiede zwischen den Bundesländern: Während in Hamburg knapp die Hälfte der Kinder bis sechs Jahren in Einrichtungen betreut würde, seien es in Bayern nur knapp 20 Prozent. Baden-Württemberg, Brandenburg, Bremen und Hessen hätten keine Daten übermittelt.

Die Corona-Schließungen von Kitas und Schulen hatten beim letzten Bund-Länder-Treffen vor einer Woche für zahlreiche Diskussionen gesorgt. Ergebnis der Verhandlungen: Kitas und Schulen bleiben bis zum 14. Februar geschlossen. Bei Lockerungen sollen diese Bereiche aber möglichst früh wieder öffnen, betonte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU).

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