811 Millionen Menschen müssen hungern

In Berlin wurde am Dienstag (12.07.2022) der Jahresbericht der Welthungerhilfe vorgestellt. Demnach hungern weltweit etwa 811 Millionen Menschen. Besonders die Klimakrise, die Corona-Pandemie und der Ukraine-Krieg verschärfen die Lage.

Viele Jahre haben sich die Zahlen der Hungernden verbessert. Seit 2014 kippt der Trend. Die Zahl der von Hunger bedrohten Menschen steigt seit Monaten. Die Preissteigerungen aufgrund des Ukraine-Kriegs treffen besonders die ärmsten Menschen am härtesten. „Wer nur knapp drei US-Dollar pro Tag zum Überleben hat, kann sich die Verdoppelung der Brotpreise einfach nicht leisten“, erklärt Generalsekretär Mathias Mogge am Dienstag im ZDF-Morgenmagazin.

Besonders der Jemen, Afghanistan, Südsudan und Madagaskar spüren die Auswirkungen. In Ostafrika erschweren massive Dürren die Ernten und fördern Hungersnöte. Laut der Welthungerhilfe sollten diese auf den Klimawandel hinweisen und drängen, die Anstrengungen dagegen zu verstärken. Der Klimawandel und die bewaffneten Konflikte waren laut der Welthungerhilfe die größten Hungertreiber im Jahr 2021.

 

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