Auch in Dortmund wird am Freitag fürs Klima gestreikt

Am Freitag (29. November) findet der vierte globale Klimastreik der Bewegung „Fridays for Future“ statt. In Dortmund wollen sich dieses Mal vor allem auch Studierende an den Protesten beteiligen.

Der offizielle Demozug startet um 12 Uhr auf dem Vorplatz des „Cinestar“-Kinos nördlich des Hauptbahnhofs. Danach geht es voraussichtlich in Richtung Westen bis zur Unionstraße weiter. Auch die Rheinische Straße, Möllerstraße und Kreuzstraße im Kreuzviertel wird die Demonstration passieren. Zum Ende hin gegen vorausssichtlich 17 Uhr tritt der Demozug den Rückweg über den Wallring in Richtung Steinstraße an.

Es wird mit mehreren Tausend Demonstranten gerechnet. „Immer mehr Menschen wachen auf und schließen sich den Protesten zum Erhalt unserer Zukunft an, denn unsere Erde brennt und wir haben keine Zweite, um darauf auszuweichen“, schreibt die Ortsgruppe Dortmund auf Facebook.

Studierende in Dortmund werden teilweise freigestellt

An der TU und der FH Dortmund läuft momentan die „Klimawoche“, organisiert von der AStA-AG „Campus for Future“ und „Students for Future“. Gut 15 Veranstaltungen auf dem Campus waren geplant. Die FH Dortmund gibt ihren Studierenden laut einer Mitteilung am Freitag ab 11 Uhr frei, um an den Protesten teilzunehmen. Die TU hingegen reagiert auf KURT-Anfrage zurückhaltend. Eine Freistellung von Mitarbeitern oder Studierenden gibt es nicht. „Campus for Future“ lädt zur gemeinsamen Anreise ab 11.15 Uhr an der Mensabrücke ein.

Der Zentrale Omnibusbahnhof am Nordausgang des Hauptbahnhofs wird von 6 bis 20 Uhr geschlossen. Stattdessen stehen Parkplätze am Remydamm kostenlos zur Verfügung. Von hier fährt die Stadtbahnlinie U45 Richtung Hauptbahnhof. Es ist mit Verkehrsbeeinträchtigungen in der gesamten Innenstadt und insbesondere im Kreuzviertel, in der Nordstadt und im Unionviertel zu rechnen. Wann genau Straßen für den Verkehr gesperrt werden müssen, wird laut Polizei aber erst kurzfristig entschieden

Zum vergangenen globalen Klimastreik am 20. September waren in Dortmund rund 10.000 Menschen zusammengekommen. In diesem Jahr sind deutschlandweit etwa 500 Protestaktionen geplant, allein in NRW über 70.

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