Polizeigewalt: Afroamerikaner stirbt bei Festnahme

In Minneapolis sind die Proteste nach dem Tod eines Afroamerikaners eskaliert. Die Demonstranten versammelten  sich am Mittwochabend, 27. Mai, vor dem Polizeirevier, in dem die Polizisten gearbeitet hatten. Der 46-jährige Mann starb nach einem Polizeieinsatz.

Es tauchte ein Handyvideo von diesem Einsatz auf, das zeigt, wie ein weißer Polizist dem schwarzen Mann minutenlang sein Knie an den Hals drückt. „Ich kann nicht atmen“, wiederholt der am Boden liegende Afroamerikaner immer wieder, bevor er das Bewusstsein verliert. Kurz darauf starb der Mann im Krankenhaus.

US-Präsident Trump teilte mit, das Justizministerium und das FBI würden den Vorfall untersuchen. Auch die Polizei Minneapolis kündigte Ermittlungen an. Die vier in den Fall involvierten Polizisten wurden entlassen. „Es sollte in Amerika kein Todesurteil sein, schwarz zu sein“, schrieb der Bürgermeister der Stadt, Jacob Frey, auf Facebook.

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